BRITTA ERISKAT

 

1972    geboren in Hamburg
wohnt und arbeitet in München

ÜBER DAS WERK

Das Werk der Künstlerin Britta Eriskat ist vielschichtig und komplex und lässt sich nicht in Kategorien einordnen.
Es sind häufig visuelle Eindrücke, wie etwa der Blick aus ihrem Fenster, zufällige Begegnungen oder imaginierte Szenen, die die Künstlerin zeichnerisch oder gestalterisch in eine eigene Bildsprache übersetzt. Dabei entstehen Arbeiten, die die visuell wahrgenommenen Gegenstände oder Szenen codieren und so mögliche wiedererkennbare Figurationen abstrahieren.


Die Bildfindung entwickelt sich häufig als Ergebnis eines lang andauernden Denkprozesses, der die unterschiedlichsten Fassetten des Themas analysiert und anschließend in serieller Form Umsetzung findet. Das Format der Serie gibt der Künstlerin die Freiheit ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten, zu zerlegen und die einzelnen Teile, jeweils in einen neuen inkohärenten Zusammenhang einzubinden. Dabei spielt auch die Wahl des Malmaterials eine nicht unwesentliche Rolle, da es innerhalb einer Serie gleichbleibend verwendet wird.
Obwohl Eriskat mit einer großen Bandbreite von Materialien, wie Bunt-, Bleistiften und schwarzer oder farbiger Tusche meist auf Papier, aber auch mit Papier, Ton und Bronze im skulpturalen Bereich experimentiert und arbeitet, ist immer wieder die Zeichnung als Basis ihres Kunstschaffens erkennbar. Alle Arbeiten oszillieren gleichermaßen zwischen Figuration und Abstraktion.


Auf diese Weise ist ein sehr ungewöhnliches Werk aus autonomen Bildwerken, skulpturalen Objekten und Installationen entstanden.

Catrin Morschek M.A.

München, April 2020

 

Sendling, München

© 2020 by Britta Eriskat